1 Alle ziel zij den machten, over haar gesteld, onderworpen; want er is geen macht dan van God, en de machten, die er zijn, die zijn van God geordineerd.
2 Alzo dat die zich tegen de macht stelt, de ordinantie van God wederstaat; en die ze wederstaan, zullen over zichzelven een oordeel halen.
3 Want de oversten zijn niet tot een vreze den goeden werken, maar den kwaden. Wilt gij nu de macht niet vrezen, doe het goede, en gij zult lof van haar hebben;
4 Want zij is Gods dienares, u ten goede. Maar indien gij kwaad doet, zo vrees; want zij draagt het zwaard niet te vergeefs; want zij is Gods dienares, een wreekster tot straf dengene, die kwaad doet.
5 Daarom is het nodig onderworpen te zijn, niet alleen om der straffe, maar ook om des gewetens wil.
6 Want daarom betaalt gij ook schattingen; want zij zijn dienaars van God, in ditzelve geduriglijk bezig zijnde.
~ Romeinen 13:1-6
De overheid is verplicht God te dienen en dit houdt onder andere in het Christendom te beschermen en alle alternatieve religies en ideologieën uit te roeien en te bevechten. De Staat behoort "Gods dienares" te zijn, en voor "u [de Christenen] ten goede" te werken. Daarnaast behoort
de staat de "wreeker tot straf dengene, die kwaad doet" te zijn. Óf de Staat buigt de knie aan Christus en gehoorzaamt Hem door Zijn Wet te respecteren, óf de Staat negeert Hem door Hem niet te erkennen als Opperkoning en Wetgever. In het laatste geval kan men spoedig de toorn van de Heere op het Vaderland verwachten.
In de belijdenissen van de Reformatie wordt de taak van de overheid ook uiteengezet, zoals hieronder te lezen is.
Jede Art von Obrigkeit ist von Gott selbst eingesetzt zu Frieden und Ruhe des menschlichen Geschlechtes, und zwar so, dass sie in der Welt die oberste Stellung inne hat. Ist sie der Kirche feindlich gesinnt, so kann sie diese schwer hindern und stören. Ist sie ihr aber freundlich gesinnt und sogar ein Glied der Kirche, so ist sie ein höchst nützliches und hervorragendes Glied der Kirche, weil sie ihr sehr viele Vorteile bieten und ihr schließlich auch aufs allerbeste helfen kann. Vornehmste Aufgabe der Obrigkeit ist es, für den Frieden und die öffent-liche Ruhe zu sorgen und sie zu erhalten. Das kann sie natürlich niemals auf glücklichere Weise tun, als wenn sie wahrhaft gottesfürchtig und fromm ist, das heißt nach dem Vorbild der allerheiligsten Könige und Fürsten des Gottesvolkes die Predigt der Wahrheit und den reiner Glauben fördert, Lügen und jeden Aberglauben, samt aller Gottlosigkeit und allem Götzendienst, ausrottet und die Kirche schützt. Also lehren wir, dass einer christlichen Obrigkeit die Sorge für die Religion in erster Linie obliege. Sie soll selbst Gottes Wort zur Hand haben und dafür sorgen, dass nichts ihm Widersprechendes gelehrt werde. Sie regiere ferner das Volk, das ihr von Gott anvertraut ist, mit guten, dem Worte Gottes entsprechenden Gesetzen, und halte es in Zucht, Pflicht und Gehorsam. Die Rechtsprechung übe sie gerecht aus, sehe nicht die Person an und nehme keine Geschenke entgegen; Witwen, Waisen und Bedrängten stehe sie bei; Unge-rechte, Betrüger und Gewalttätige halte sie in Schranken und rotte sie sogar aus. Denn nicht umsonst hat sie von Gott das Schwert empfangen (Röm. 13,4). Sie ziehe deshalb dieses Schwert Gottes gegen alle Verbrecher, Aufrührer, Räuber und Mörder, Bedrücker, Gotteslästerer, Meineidigen und gegen alle die, die Gott zu bestrafen und sogar zu töten befohlen hat. Sie halte in Schranken auch die unbelehrbaren Irrgläubigen – die wirklich Irrgläubige sind! –, wenn sie nicht aufhören, Gottes Majestät zu lästern und die Kirche Gottes zu verwirren, ja zugrunde zu richten. Und falls es nötig ist, sogar durch einen Krieg das Wohl des Volkes wahrzunehmen, so unternehme sie in Gottes Namen den Krieg, sofern sie vorher auf jede Weise den Frieden gesucht hat und nicht anders als durch einen Krieg ihr Volk retten kann. Und wenn die Obrigkeit dies im Glauben tut, dient sie Gott mit alledem als mit wahrhaft guten Werken und empfängt Segen vom Herrn. Wir verwerfen die Lehre der Wiedertäufer, die behaupten, ein Christ dürfe kein obrigkeitliches Amt bekleiden und niemand dürfe von der Obrigkeit mit Recht hingerichtet werden, oder die Obrigkeit dürfe keinen Krieg führen, oder man dürfe der Obrigkeit keinen Eid leisten und dergleichen mehr. Wie also Gott will, dass das Wohl seines Volkes durch die Obrigkeit gewahrt werde, die er der Welt gleichsam wie einen Vater gegeben hat, so ist auch allen Untertanen befohlen, die in der Obrigkeit liegende Guttat Gottes anzuerkennen. Man soll die Obrigkeit deshalb achten und ehren als Dienerin Gottes; man soll sie lieben, ihr ergeben sein, auch für sie wie für einen Vater beten; man soll all ihren gerechten und billigen Befehlen gehorchen und Steuern, Abgaben und was derartige Schuldigkeiten sind, treulich und willig bezahlen. Und wenn es das öffentliche Wohl des Vaterlandes oder die Gerechtigkeit erfordert, und die Obrigkeit not-gedrungen einen Krieg unternimmt, soll man auch das Leben dahingeben und sein Blut für das gemeine Wohl und die Obrigkeit vergießen, und zwar in Gottes Namen, willig, tapfer und frohgemut. Wer sich aber der Obrigkeit widersetzt, der fordert Gottes schweren Zorn gegen sich heraus. Wir verwerfen deshalb alle Verächter der Obrigkeit: Rebellen, Staatsfeinde, aufrührerische Taugenichtse und alle, die sich je und je offen oder auf Umwegen weigern, ihren schuldigen Pflichten zu genügen.
WIR BITTEN GOTT, unseren gütigsten Vater im Himmel. dass er die Häupter des Volkes, auch uns und sein ganzes Volk segne durch Jesus Christus, unseren einzigen Herrn und Heiland; ihm sei Lob und Ehre und Dank von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen.
~ Das zweite helvetische Bekenntnis (1566) Kapitel 30
Engelse vertaling
“And besides this ecclesiastical discipline, I acknowledge to
belong to His church, a political magistrate, that ministers to every man
justice, defending the good and punishing the evil. To whom we must
render honor and obedience in all things which are not contrary to the Word
of God. And as Moses, Hezekiah, Josiah, and other good rulers, purged the
church of God from superstition and idolatry, so the defense of Christ’s
church appertains to Christian magistrates against all idolaters and heretics,
as papists, Anabaptists, with such like limbs of Antichrist, to root out all
doctrine of devils and men, as the Mass, purgatory, Limbus patrum, prayers
to saints and for the dead, free will, distinction of meats, apparel, and days,
vows of single life, presence at idol service, man’s merits with such like,which draw us from the society of Christ’s church, wherein stands only
remission of sins purchased by Christ’s blood to all them that believe […]”
~ The Confession of Faith in the Geneva Bible (1560)
“The civil magistrate may not assume to himself the administration of the
Word and sacraments, or the power of the keys of the kingdom of heaven (2
Chron. 26:18; Matt. 18:17; 16:19; 1 Cor. 12:28–29; Eph. 4:11–12; 1 Cor.
4:1–2; Rom. 10:15; Heb. 5:4): yet he hath authority, and it is his duty, to
take order that unity and peace be preserved in the Church, that the truth of
God be kept pure and entire, that all blasphemies and heresies be
suppressed, all corruptions and abuses in worship and discipline prevented
or reformed, and all the ordinances of God duly settled, administered, and
observed (Isa. 49:23; Ps. 122:9; Ezra 7:23, 25–28; Lev. 24:16; Deut. 13:5–
6, 12; 2 Kings 18:4; 1 Chron. 13:1–9; 2 Kings 24:1–26; 2 Chron. 34:33;
15:12–13). For the better effecting whereof, he hath power to call synods, to
be present at them, and to provide that whatsoever is transacted in them be
according to the mind of God (2 Chron. 19:8–11; 2 Chron. 29–30; Matt.
2:4–5).”
~ The Westminster Confession of Faith (1646) Chap. 13.3
“To kings moreover, princes, rulers, and magistrates, we affirm
that chiefly and most principally the conversation and purgation of religionappertains. So that not only are they appointed for civil policy, but also for
maintenance of the true religion and for suppressing of idolatry and
superstition whatsoever, as in David, Jehoshaphat, Hezekiah, Josiah, and
others highly commended for their zeal in that case may be espied.”
~ The Scottish Confession (1560) Chap. 14